Jede Marke ein eigener Shop — in einer Installation
Ein Verkaufskanal ist kein anderes Aussehen für denselben Shop. Er hat seinen eigenen Produktkatalog, seinen eigenen Kundenstamm, eigene Bestellungen, Rechnungen und Nummernkreise, eigene Zahlungsmethoden, eigene E-Mail-Vorlagen und ein eigenes Theme. Gepflegt wird alles in einem Adminbereich, in dem du zwischen den Marken umschaltest.
Preise macht der Katalog, nicht die Währung
Weil jeder Verkaufskanal seine eigenen Produkte führt, brauchst du keinen Umweg über Währungen oder Rabatte, um Marken unterschiedlich zu bepreisen. Dasselbe Angebot kann in Marke A 9,90 € kosten und in Marke B 14,90 € — es sind zwei Produkte in zwei Katalogen, jedes mit eigener Beschreibung, eigenem Bild und eigenen Laufzeiten.
- Produkte, Produktkategorien und Produktoptionen gehören zum Kanal
- Laufzeiten und Standorte ebenfalls — jede Marke ihre eigenen
- Ein Produkt in zwei Marken heißt: zwei Produkte, zwei Preise
- Kein Kanal sieht den Katalog des anderen — auch nicht versehentlich
Was ein Verkaufskanal alles für sich hat
Rund 45 Datenbereiche der Software sind mandantenfähig — sie gehören jeweils genau einem Verkaufskanal und werden automatisch danach gefiltert.
Katalog
Produkte, Kategorien, Produktoptionen, Laufzeiten und Standorte — vollständig getrennt je Marke.
Kunden & Aufträge
Kundenstamm, Warenkörbe, Bestellungen, Verträge und laufende Hostings gehören zum Kanal, in dem sie entstanden sind.
Belege
Rechnungen, Rechnungs-Vorlagen, Nummernkreise, Sammelrechnungs-Profile und Mahnstufen je Marke.
Zahlung
Zahlungsmethoden und Zahlungsanbieter werden je Kanal freigegeben — eine Marke kann Krypto anbieten, die andere nicht.
Kommunikation
E-Mail-Vorlagen, Newsletter, Marketing-Popups und Rabattaktionen tragen die Handschrift der jeweiligen Marke.
Support
Tickets, Abteilungen, Prioritäten, Live-Chat und Kündigungsgründe sind je Kanal getrennt.
Infrastruktur
Hosts, Hostgruppen, DNS-Hosts, DNS-Vorlagen, Nameserver-Sets und Domainpreise gehören ebenfalls zum Kanal.
Auftritt
CMS-Seiten, Menüs, SEO-Weiterleitungen, Checkout-Boxen und das Theme — je Marke eigenständig.
Rabatte & Partner
Rabattaktionen, Kundengruppen und das Affiliate-Programm samt Einstellungen gehören jeweils zu einer Marke.
Ein Umschalter statt zweier Anmeldungen
Oben im Adminbereich wählst du, in welcher Marke du gerade arbeitest. Jede Liste, jedes Formular und jede Auswertung zeigt danach nur diesen Kanal — und alles, was du neu anlegst, landet automatisch dort. Der Modus „Alle Storefronts“ hebt den Filter auf und zeigt den Gesamtbestand.
- Marke oben im Adminbereich umschalten, ohne sich neu anzumelden
- Neue Datensätze bekommen die aktive Marke automatisch
- Modus „Alle Storefronts“ für den Blick über alles
- Im Shop entscheidet die aufgerufene Domain, welcher Kanal gilt
Fünf Themes, fertig zum Umbauen
Alle Themes sind Teil der Software und stehen sofort bereit. Du musst nichts hochladen und nichts installieren — die Auswahl triffst du je Verkaufskanal im Adminbereich.
Layout, Header, Footer und CSS — im Browser bearbeitet
Der Theme-Editor im Adminbereich ist ein echter Code-Editor. Du wählst Theme und Datei und schreibst direkt hinein: Layout, Header, Footer oder das Style-CSS. Kein FTP, kein SSH, kein Zugriff auf den Server — die Anpassung passiert vollständig über den Adminbereich.
- Layout, Header, Footer und Style-CSS je Theme bearbeitbar
- Theme je Verkaufskanal wählen — jede Marke ihr eigenes
- Theme-Texte zusätzlich über die Übersetzungsverwaltung ändern
- Je Verkaufskanal ein eigener Override — gleiches Theme, anderer Header
- Farbfelder im Page Builder fallen auf den Theme-Standard zurück
Ändern ohne Angst — das Original bleibt liegen
Deine Änderungen werden als Override gespeichert, die Original-Dateien des Themes bleiben unangetastet. Jede Datei zeigt ihren Status: „Angepasst“ oder „Theme-Standard“. Hast du dich verrannt, stellt ein Klick den Ausgangszustand wieder her — dasselbe passiert, wenn du das Feld leerst und speicherst.
- Änderung als Override, Original-Theme unverändert
- Statusanzeige je Datei: angepasst oder Standard
- „Auf Standard zurücksetzen“ entfernt den Override
- Feld leeren und speichern hat dieselbe Wirkung
- Inhalt identisch zum Original? Dann wird der Override automatisch verworfen
Rangfolge: Zuerst gilt der Override des Verkaufskanals, dann der globale Override des Themes, zuletzt die Original-Datei. Zwei Marken können damit dasselbe Theme fahren und trotzdem einen völlig anderen Header haben.
Rund um Verkaufskanäle und Themes
Brauche ich für eine zweite Marke eine zweite Installation?
Nein. Ein weiterer Verkaufskanal genügt. Er bekommt eigene Domains, ein eigenes Theme und vor allem einen eigenen Produktkatalog und Kundenstamm — beides bleibt vom ersten Kanal getrennt. Gemeinsam ist nur die Installation und der eine Adminbereich, in dem du zwischen den Marken umschaltest.
Kann ich ein Theme per FTP hochladen?
Das ist nicht nötig und auch nicht vorgesehen — du brauchst keinen Zugang zum Server. Stattdessen passt du eines der mitgelieferten Themes vollständig im Adminbereich an: Layout, Header, Footer und CSS liegen dort im Editor. Damit lässt sich ein Theme so weit umbauen, dass es wie ein eigenes aussieht.
Können zwei Marken dasselbe Theme unterschiedlich aussehen lassen?
Ja. Ein Override kann global für das Theme gelten oder nur für einen einzelnen Verkaufskanal. Der Kanal-Override gewinnt, sonst greift der globale, sonst die Original-Datei — dasselbe Theme trägt so zwei verschiedene Auftritte.
Kann ein Kanal andere Preise haben?
Ja, und zwar unmittelbar: Produkte gehören zum Verkaufskanal. Du pflegst in jeder Marke einen eigenen Katalog mit eigenen Preisen, eigenen Laufzeiten und eigenen Texten. Über Währungen oder Rabatte musst du dafür nichts konstruieren.
Was passiert im Wartungsmodus?
Der betroffene Kanal zeigt die Wartungsseite; alle anderen Kanäle laufen normal weiter.
Eine Verwaltung, mehrere Auftritte
Marken trennen, ohne die Systeme zu verdoppeln.