Bezahlt, bereitgestellt, übergeben — ohne Handgriff dazwischen
Sobald eine Bestellung bezahlt ist, übernimmt das Hosting-Modul des Produkts. Es legt die Instanz auf dem passenden Host an, speichert Server-ID, Hostname, IP und Zugangsdaten und verschickt die Bereitstellungs-E-Mail des Produkts. Schlägt etwas fehl, bleibt der Vorgang wiederholbar statt verloren.
Was zwischen Zahlungseingang und fertigem Server passiert
Fehlgeschlagen ist nicht verloren. Bleibt ein Vorgang hängen, speichert Leveluphost Fehlermeldung und Fehlerzeitpunkt am Hosting. Über „Provisioning erneut versuchen“ startest du genau diesen einen Vorgang neu, sobald die Ursache behoben ist.
Wo bereitgestellt wird, entscheidet die Hostgruppe
Ein Produkt zeigt nicht auf einen einzelnen Server, sondern auf eine Gruppe. Das macht den Austausch von Hardware zu einer Verwaltungsaufgabe statt zu einer Produktänderung.
Hostgruppe
Trägt den Modul-Typ. Alle Hosts darin sprechen dasselbe Modul — die Zuordnung erben sie automatisch von der Gruppe.
Host
Name, Hostname, IP-Adresse, Port und Zugangsdaten — alles Formularfelder im Adminbereich. Optionale Spezifikationen trägst du als JSON-Angabe daneben ein.
Verteilstrategie
Je Gruppe wählst du „Server füllen, dann nächsten“ oder „Gleichmäßig verteilen“. Die Höchstauslastung je Host begrenzt die Zuweisung; 0 bedeutet unbegrenzt.
Verbindung prüfen
Ein Knopf in der Hostliste testet die Verbindung sofort — noch bevor ein Kunde in einen Fehler läuft.
Löschschutz
Eine Hostgruppe, in der noch Hosts liegen, lässt sich nicht löschen. Das System nennt die Anzahl und verweigert den Vorgang.
Zugangsdaten
Benutzername und Passwort je Host. Beim Bearbeiten leer gelassen bleibt das gespeicherte Passwort unverändert.
Jede bereitgestellte Instanz ist ein eigener Datensatz
Unter „Server-Hostings“ liegt für jede laufende Instanz eine Zeile: Kunde, Produkt, Modul-Typ, Hosting-Nummer, Server-ID beim Anbieter, Hostname, IP-Adresse und Server-Status. Von dort aus steuerst du sie auch.
- Sperren — der Dienst wird beim Anbieter deaktiviert, Daten bleiben erhalten
- Entsperren und Aktivieren — der Dienst läuft wieder
- Löschen — Hosting und Server werden auch beim Anbieter gekündigt
- Provisioning erneut versuchen, mit Fehlermeldung und Fehlerzeitpunkt als Anhaltspunkt
- Benutzerdefinierte Felder je Modul als Schlüssel-Wert-Liste
Sperren und Löschen nach deinen Fristen
Bleibt eine Rechnung offen, greift die Eskalation — täglich um 05:00 Uhr. Du legst drei Fristen fest, jede in Tagen nach Fälligkeit: wann der Kunde die letzte Warnung bekommt, wann gesperrt wird und wann endgültig gelöscht wird. Null Tage Löschfrist bedeutet: keine automatische Löschung.
- Vorwarnung per E-Mail, Vorlage frei bearbeitbar
- Sperrung deaktiviert den Dienst beim Anbieter — nicht nur im Shop
- Löschung optional und separat einstellbar
- Die gesamte Automatik lässt sich mit einem Schalter abstellen
Details, die im Betrieb den Unterschied machen
DNS-Wache vor der Installation
Verlangt ein Produkt DNS-Einträge, wird erst geprüft und dann bereitgestellt. Die nötigen Einträge kannst du dem Kunden im Kundenbereich anzeigen lassen.
Optionen erreichen das Modul
Über den Mapping-Key wandern Kundenauswahlen direkt in die Bereitstellung — Betriebssystem, RAM, Storage oder Domain.
Eigene Mail je Produkt
Jedes Produkt kann seine eigene Bereitstellungs-E-Mail haben, statt einer Vorlage für alles.
IP aus dem Pool
Wo das Modul es unterstützt, wird die IP-Adresse aus einem verwalteten Pool gezogen und am Hosting festgehalten.
Queue statt Web-Request
Bereitstellung läuft im Hintergrundworker. Lange Vorgänge blockieren keine Seite und keinen Zahlungsrückweg.
Ablauf und Aufräumen
Abgelaufene Dienste werden alle sechs Stunden verarbeitet, Prepaid-Leistungen alle fünf Minuten geprüft.
Rund um die Automatisierung
Was passiert, wenn der Anbieter beim Anlegen einen Fehler meldet?
Der Hosting-Datensatz bleibt bestehen und trägt Fehlermeldung samt Zeitpunkt. Die Bestellung bleibt bezahlt. Du behebst die Ursache und startest über „Provisioning erneut versuchen“ genau diesen Vorgang neu — es entsteht keine zweite Bestellung.
Kann ich einen Host aus dem Verkehr ziehen?
Setze seine Höchstauslastung entsprechend oder schalte die Hostgruppe inaktiv. Bestehende Instanzen laufen weiter, neue Bereitstellungen gehen auf die übrigen Hosts.
Löscht das Sperren Daten?
Nein. Sperren deaktiviert den Dienst beim Anbieter und lässt sich jederzeit zurücknehmen. Erst das Löschen entfernt Server und Hosting endgültig — auch beim Anbieter.
Muss ich für jeden Server ein eigenes Produkt anlegen?
Nein. Das Produkt zeigt auf eine Hostgruppe. Wächst deine Infrastruktur, fügst du dort einen Host hinzu — das Produkt bleibt unverändert.
Bereitstellung, die auch nachts funktioniert
Ereignisgesteuert, im Hintergrund und wiederholbar — damit eine Bestellung um drei Uhr morgens genauso zuverlässig ankommt wie eine um drei Uhr nachmittags.