Zonen, die sich selbst schreiben
DNS-Hosts binden PowerDNS, Cloudflare oder ClouDNS an. Eine DNS-Vorlage beschreibt einmal, welche Einträge eine neue Domain bekommt — mit Variablen statt fester Werte. Bei der Registrierung wird sie angewendet, ohne dass jemand eine Zone von Hand tippt.
Woraus die DNS-Verwaltung besteht
DNS-Hosts
Typ, Name, Hostname, Zugangsdaten und SSL. Dazu die Nameserver, unter denen der Host erreichbar ist — nötig, wenn er die Domainverwaltung trägt.
DNS-Vorlagen
Eine benannte Liste von Einträgen mit Name, Typ, Inhalt und Priorität für MX. Variablen im Inhalt machen sie domainunabhängig.
Rückabgleich
Wird ein Host regelmäßig synchronisiert, holt Leveluphost alle zehn Minuten den Zonenstand — sinnvoll, wenn andere Systeme dieselben Zonen anfassen.
DNS im Kundenbereich
Ob der Kunde Einträge selbst bearbeiten darf, entscheidet das Nameserver-Set der Domain — nicht der einzelne Kunde.
Prüfung vor Bereitstellung
Ein Produkt kann verlangen, dass die geforderten Einträge gesetzt sind, bevor überhaupt bereitgestellt wird.
Zonen wiederholen
Scheitert das Anlegen einer Zone, versucht es das System von allein erneut — bis zu dreimal mit wachsendem Abstand: nach 2, nach 5 und nach 15 Minuten.
Einmal beschreiben, für jede Domain gültig
In einer Vorlage steht die Zone, wie sie aussehen soll. Für die Root-Domain schreibst du @ in das Namensfeld; im Inhalt setzt du Variablen ein, die beim Anwenden durch die konkreten Werte ersetzt werden. Eine Vorlage lässt sich als systemweiter Standard für neue Registrierungen setzen.
@im Namensfeld steht für den FQDN der Domain- Variablen im Inhalt statt fest eingetragener IP-Adressen
- Priorität nur dort, wo sie hingehört — bei MX-Einträgen
- Standard-Vorlage für alle neuen Domainregistrierungen
- Ohne Vorlage wird lediglich ein Platzhalter-Record angelegt
Erst wenn der A-Record steht, wird installiert
Manche Produkte brauchen eine korrekt zeigende Domain, bevor sie eingerichtet werden können. Am Produkt schaltest du die DNS-Vorlage ein und markierst die Einträge als notwendig — dann wird geprüft, bevor bereitgestellt wird. Die nötigen Einträge lassen sich dem Kunden im Kundenbereich einblenden, damit er weiß, was zu tun ist.
- DNS-Vorlage je Produkt aktivierbar
- „DNS-Einträge sind notwendig“ als Bedingung vor der Bereitstellung
- Erforderliche Einträge im Kundenbereich anzeigen
- Modul-Feld angeben, in dem die Domain steht — auch aus einer Produktoption
Was ein DNS-Host mitbringt
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Typ | PowerDNS, Cloudflare, ClouDNS oder ein eigener Typ |
| Hostname | Adresse, unter der die Schnittstelle erreichbar ist |
| Zugangsdaten | Benutzername und Schlüssel bzw. Passwort |
| SSL | Ob die Verbindung verschlüsselt aufgebaut wird |
| Regelmäßig synchronisieren | Holt alle zehn Minuten den Zonenstand — für den Fall, dass andere Systeme dieselben Zonen bearbeiten |
| Nameserver | Unter welchen Nameservern der Host erreichbar ist — nötig, wenn er Domains trägt |
Rund um DNS
Brauche ich einen eigenen DNS-Server?
Nicht zwingend. Du kannst das eingebaute DNS-Management über einen angebundenen Host nutzen oder die Zonen ganz beim Registrar belassen. Beides steht in den Domaineinstellungen zur Wahl.
Wozu der regelmäßige Rückabgleich?
Wenn außer Leveluphost noch ein anderes System Einträge in dieselbe Zone schreibt, laufen die Stände sonst auseinander. Der Abgleich holt alle zehn Minuten den tatsächlichen Zustand, damit der Kundenbereich nicht Veraltetes anzeigt.
Kann jeder Kunde seine Einträge bearbeiten?
Das entscheidet das Nameserver-Set der Domain. Erlaubt es die DNS-Verwaltung, sieht der Kunde den Editor; erlaubt es sie nicht, bleibt die Zone dem Adminbereich vorbehalten.
Was passiert, wenn eine Zone nicht angelegt werden konnte?
Das System versucht es selbst noch einmal — bis zu dreimal, mit wachsendem Abstand von 2, 5 und 15 Minuten. Du musst dafür nichts anstoßen und nichts auf dem Server tun. Scheitert es endgültig, siehst du die Domain im Portfolio und kannst den DNS-Host prüfen.
DNS, das mitwächst
Eine Vorlage, hundert Domains, keine handgetippte Zone.