Ein IPAM, das weiß, welche Adresse wirklich frei ist
IP-Pools bilden deine Subnetze ab — mit Netzmaske, CIDR, Gateway, DNS-Servern, VLAN und Bridge. Aus diesen Angaben erzeugt Leveluphost die Einzeladressen und vergibt sie bei der Bereitstellung. Ein Abgleich gegen den Host findet Adressen, die längst belegt sind, aber im Pool noch als frei gelten.
Was in einem Pool steht
Netz und CIDR
Netzmaske und CIDR bestimmen den Bereich. Start- und End-IP werden daraus berechnet und lassen sich vorher noch einschränken.
Gateway und DNS
Gateway sowie zwei DNS-Server gehören zum Pool und werden an die erzeugten Adressen weitergegeben.
VLAN und Bridge
VLAN-ID und Bridge liegen am Pool — genau das, was Virtualisierungsplattformen beim Anlegen einer Instanz brauchen.
Host-Bindung
Ein Pool gehört zu dem Server, auf dem das Subnetz tatsächlich verwendet wird.
Privat markieren
Ein als privat markiertes Subnetz wird bei der automatischen Bereitstellung nie herangezogen.
Adressen erzeugen
Ein Knopf legt alle Adressen des Bereichs an — das Gateway wird dabei ausgelassen. Die Vorschau nennt vorher die genaue Anzahl.
Der Pool sagt „frei“, der Host sagt „belegt“
Genau diese Lücke schließt die Synchronisation. Sie prüft jede Adresse des Pools gegen den Host und markiert alles, was dort bereits in Benutzung ist, als reserviert. Anschließend nennt sie die Zahlen: geprüft, neu reserviert, bereits zugewiesen, verfügbar.
- Jede Adresse des Pools wird gegen den Host geprüft
- Bereits benutzte Adressen werden als reserviert markiert
- Ergebnisbericht mit vier Zahlen statt eines stillen Durchlaufs
- Für Module ohne Abgleich sagt das System das ausdrücklich statt so zu tun, als sei alles geprüft
Wie viele Adressen im Tarif enthalten sind
Am Produkt legst du fest, wie viele IPv4- und IPv6-Adressen enthalten sind und wie viele Subnetze dazugehören. Aus welchem Pool die Adressen kommen, bestimmt die Hostgruppe. Der Preis für weitere Adressen steht im Pool selbst — nicht im Produkt.
- Enthaltene IPv4- und IPv6-Adressen je Produkt
- Anzahl der Subnetze getrennt konfigurierbar
- Preis pro zusätzlicher Adresse liegt im IPAM-Pool
- Der verwendbare Pool ergibt sich aus der Hostgruppe
In welchem Zustand eine Adresse sein kann
| Zustand | Bedeutung |
|---|---|
| Verfügbar | Frei und für die nächste Bereitstellung verwendbar |
| Zugewiesen | Einer Instanz zugeordnet und im Hosting-Datensatz vermerkt |
| Reserviert | Belegt, aber nicht durch Leveluphost vergeben — meist ein Ergebnis des Abgleichs |
| Privat | Gehört zu einem als privat markierten Subnetz und wird nie automatisch vergeben |
Rund um die IP-Verwaltung
Muss ich jede Adresse einzeln anlegen?
Nein. Du gibst Netzmaske und CIDR an, die Vorschau nennt die Anzahl der Adressen, und ein Knopf erzeugt sie. Start- und End-IP kannst du vorher eingrenzen, wenn du nicht das ganze Netz aufnehmen willst.
Was passiert mit dem Gateway?
Es wird beim Erzeugen der Adressen bewusst ausgelassen und bleibt ausschließlich Angabe des Pools.
Warum wird eine Adresse als reserviert markiert?
Weil der Abgleich sie auf dem Host in Benutzung gefunden hat, obwohl im Pool „verfügbar“ stand. Das verhindert, dass die nächste Bereitstellung eine bereits vergebene Adresse zieht.
Wo steht der Preis für zusätzliche IP-Adressen?
Im IPAM-Pool. Das Produkt legt nur fest, wie viele Adressen enthalten sind — der Aufpreis für weitere gehört zum Pool.
Adressen, die stimmen
Ein Pool, der weiß, was wirklich frei ist, erspart die unangenehmste Sorte Störung: zwei Systeme auf derselben IP.