Der Weg von der Bestellung zum laufenden Vertrag
Aus einer bezahlten Bestellung wird ein Vertrag mit eigener Laufzeit, Mindestdauer und Kündigungsfrist. Verlängerung, Mahnung, Sperrung und Löschung laufen danach als geplante Aufgaben — jede zu ihrer eigenen Uhrzeit, jede gegen Doppelläufe abgesichert.
Was nach dem Klick auf „Kostenpflichtig bestellen“ passiert
Jeder Schritt ist ein eigener, protokollierter Vorgang — kein monolithischer Prozess, den man nur ganz oder gar nicht wiederholen kann.
Was der Adminbereich mit einer Bestellung machen kann
Statusverlauf
Offen, in Bearbeitung, abgeschlossen, storniert, fehlgeschlagen — jeder Status ist filterbar und fließt direkt in die Statistiken ein.
Bereitstellung wiederholen
Schlägt das Modul beim Anlegen fehl, startest du das Provisioning für genau dieses Hosting erneut, ohne die Bestellung anzufassen.
Auto-Storno
Unbezahlte offene Bestellungen werden täglich um 02:00 Uhr storniert. Die Frist stellst du selbst ein; ab Werk sind es sieben Tage.
Export
Die Bestellliste lässt sich exportieren — für die Ablage oder die Weiterverarbeitung außerhalb des Systems.
Zahlungsstatus
Alle 15 Minuten fragt das System bei den Anbieter-APIs nach, ob eine Zahlung inzwischen durch ist. Das greift auch dann, wenn ein Webhook verloren geht.
Als Kunde anmelden
Aus der Kundenverwaltung heraus wechselst du in die Sicht des Kunden und siehst genau das, was er sieht.
Laufzeit, Mindestdauer und Kündigungsfrist sind drei Dinge
Eine Laufzeit in Leveluphost trennt sauber, was in vielen Systemen ein Feld ist: wie lange ein Abrechnungszeitraum dauert, wie lange der Vertrag mindestens läuft, wie lange vorher gekündigt werden muss und in welchem Takt abgerechnet wird.
- Laufzeitwert und -einheit — der eigentliche Abrechnungszeitraum
- Mindestvertragsdauer, unabhängig vom Abrechnungszeitraum
- Kündigungsfrist mit eigener Einheit
- Zahlungsintervall — jährlich zahlen, monatlich laufen ist möglich
- Sperrzeit, nach der ein abgelaufener Dienst gesperrt wird
- Multiplikator und Rabatt in Prozent für die Preisbildung
Der Kunde kündigt selbst — du siehst es sofort
Kündigungen laufen über einen eigenen Bereich im Adminbereich. Der Kunde stellt den Antrag aus seinem Kundenbereich, wählt einen der von dir gepflegten Kündigungsgründe und sieht danach den Status seines Antrags.
- Kündigungsgründe pflegst du selbst — sie werden zur Auswahl angeboten
- Antrag, Status und Wirksamkeitsdatum sind für beide Seiten sichtbar
- Alle fünf Minuten arbeitet der Zeitplan die fälligen Vertragsenden ab
- Zum Vertragsende wird der Dienst beim Anbieter beendet, nicht nur im Shop
Welche Aufgabe wann läuft
Alle Aufgaben sind gegen Überlappung gesichert: Läuft eine noch, startet sie nicht ein zweites Mal.
| Zeitpunkt | Aufgabe | Wirkung |
|---|---|---|
| täglich 02:00 | Offene Bestellungen stornieren | Unbezahlte Bestellungen nach der eingestellten Frist automatisch schließen |
| täglich 03:00 | Mahnungen erzeugen | Für überfällige Rechnungen wird die nächste Mahnstufe erstellt |
| täglich 04:00 | Wiederkehrende Abrechnung | Folgerechnungen für laufende Verträge |
| täglich 04:05 | Sammelrechnungen | Sammelrechnungs-Profile werden abgearbeitet, sofern heute fällig |
| täglich 05:00 | Zahlungsverzug prüfen | Vorwarnung, Sperrung und optionale Löschung nach deinen Fristen |
| täglich 06:00 | Tickets schließen | Tickets, die zu lange still sind, werden automatisch geschlossen |
| alle 5 Minuten | Vertragsenden | Gekündigte Verträge werden zum Stichtag beendet |
| alle 5 Minuten | Ablauf von Prepaid-Diensten | Prepaid-Leistungen werden nach Ablauf beendet |
| alle 6 Stunden | Abgelaufene Dienste | Aufräumen abgelaufener Leistungen |
| alle 15 Minuten | Zahlungsstatus | Nachfrage bei den Anbieter-APIs, unabhängig von Webhooks |
Rund um Bestellungen und Verträge
Was passiert, wenn ein Webhook nicht ankommt?
Nichts Schlimmes. Alle 15 Minuten fragt Leveluphost bei den Zahlungsanbietern aktiv nach dem Status offener Zahlungen. Der Webhook ist der schnelle Weg, die Abfrage ist das Sicherheitsnetz.
Kann die Abrechnung versehentlich doppelt laufen?
Jede geplante Aufgabe ist mit einer Überlappungssperre versehen. Läuft die wiederkehrende Abrechnung noch, wird sie nicht ein zweites Mal gestartet.
Was ist der Unterschied zwischen Sperrung und Löschung?
Eine Sperrung deaktiviert den Dienst beim Anbieter, die Daten bleiben erhalten und lassen sich mit einem Klick wieder freigeben. Die Löschung entfernt den Dienst endgültig. Beide Fristen stellst du getrennt ein; die Löschfrist auf 0 gesetzt bedeutet: keine automatische Löschung.
Kann ein Kunde jederzeit kündigen?
Das entscheidet die Laufzeit des Produkts. Mindestvertragsdauer und Kündigungsfrist sind Teil der Laufzeit-Definition und werden bei der Berechnung des Vertragsendes berücksichtigt.
Was passiert bei einer fehlgeschlagenen Bereitstellung?
Die Bestellung bleibt bezahlt, das Hosting bleibt im Fehlerzustand sichtbar. Über „Provisioning erneut versuchen“ startest du gezielt neu, sobald die Ursache behoben ist.
Verträge, die sich selbst verwalten
Einmal Laufzeiten und Fristen definieren — Verlängerung, Mahnung und Vertragsende erledigt der Zeitplan.